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Warme/Kalte Füße im Winter!

Herausgegeben von in Der Schuh ·
Tags: BeNatShoesBarfußWarmeFüßeKalteFüßeflexibleSchuhe

Wer kennt das Problem nicht im Winter mit kalten Füßen zu kämpfen, obwohl man extra dicke  Winterstiefel gekauft hatte? Man wundert sich dann oft warum die Füße, bei so dicken und festen Schuhen kalt werden?!
Aber, die Füße warmzuhalten ist offensichtlich deutlich komplexer, als das Warmhalten des übrigen Körpers. Es ist nicht unbedingt damit getan, dicke und feste Schuhe zu kaufen und dann zu glauben, dass kalte Füße der Vergangenheit plötzlich  angehören.
Daher ist es meiner Meinung nach wenig zweckmäßig, das Zwiebelprinzip auf die Füße zu übertragen, wie man es bei den restlichen Körperteilen unternimmt.
Ein gutes Beispiel ist unter anderem bei extremem  Barfußleuten zu sehen, die auch bei Minusgraden ohne Probleme barfuß über den Schnee laufen. Was z.B. bei den Scherpas jahrhundertelang auch Sitte war und teilweise bis heute so ist. (Die Sherpas  sind ein Volk, die im Himalaya bei extremen Kälteverhältnissen und in extremer Höhe leben.)
Ein gutes Beispiel wäre demnach auch Ronald Amundsen(Polarforscher) dessen Sachkunde bei extremen Kälteverhältnissen über jeden Zweifel erhaben sein dürfte.
In dem Buch über seine Südpol-Ski-Tour geht er recht ausführlich auf die gewählte Bekleidung und selbstverständlich auch auf die Frage vom geeigneten Schuhwerk ein.
Dabei erklärt er, dass die wichtigste Kälteprophylaxe und der beste Schutz gegen Erfrierungen für die Füße neben einer ausreichenden Isolierung, vor allem möglichst weiches Schuhwerk ist, in denen die Füße sich ausreichend bewegen  können.
Ich möchte hier auch an die traditionellen Stiefel der Eskimo erinnern, die Kamiken, welche nur aus Filz ohne feste Sohlen gefertigt waren.
Amundsens‘ größte Sorge war, dass er um eine bestimmte Ski-Bindung, die er für die beste hielt, nutzen zu können, Stiefel mit fester Sohle dafür nehmen musste, was ihm große Sorgen bereitet hat.
So hatte er zusammen mit einem Hersteller von Ski-Stiefeln so lange getüftelt, bis sie ganz neue Spezial-Stiefel entwickelt hatten, deren Oberschuhe aus besonders weichem Leder und Baumwoll-Stoff(!) gefertigt waren, um auch bei Kälte weich und nachgiebig  zu bleiben und den Füßen die gewünschte Bewegungsfreiheit bot.
Im Gegensatz zu vielen anderen Männern die sich mit der Kälteprophylaxe weniger auseinandergesetzt und sich nicht bei den Naturvölkern, wie den Eskimos erkundigt haben, hatte Amundsen selbst und seine Leute dann auch nie Probleme mit kalten Füßen  oder gar Erfrierungen.
Den Origninaltext ( in Englisch) könnt ihr hier gerne nachlesen:
http://www.coolantarctica.com/Antarctica%20fact%20file/History/The_South_Pole/south_pole_amundsen_chapter2.htm
Um ein Resumee davon zu ziehen, ist es meines Erachtens enorm wichtig auch im Winter mit weichen, flexiblen Schuhen zu laufen damit die Durchblutung der Füße am besten angeregt wird. Ebenso ist es von enormer Wichtigkeit, dass die Füße genügend Freiraum  haben, um die Blutgefäße nicht zu erdrücken. Von daher ist es auch völliger Quatsch, beispielsweise die Zehen in separate Fächer zu zwingen, denn sie brauchen sich gegeneinander, um sich gegenseitig zu wärmen.
Somit sind die BeNat-Shoes auch im Winter eine mögliche Alternative gesund und wärmend durch den Alltag zu laufen.  Denn sie haben eine ultraweiche Sohle und durch das anpassbare Schnürsystem kann man sich die Schuhe auch für den Winter mit  dicken Wollsocken optimal anpassen.
Übrigends, das Winterkit für die BeNat-Shoes ist demnächst hier im Shop bestell-und beziehbar!:-)




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